:  Im Fokus 
 Digitalisierung in der Baubranche
Schaubild: Bauen und Arbeiten 4.0 in der Baubranche
Schneller und besser informiert – einheitliche Datenbasis, keine Medienbrüche, intelligente Vernetzung

Digitalisierung in der Baubranche

Wie Bauunternehmen die digitale Welt für sich nutzen

Alle reden von Digitalisierung und dass jetzt gehandelt werden müsse. Viele bezeichnen die digitale Trans­formation als die wichtigste Heraus­forderung der kommenden Jahre. Studien zeigen: Den meisten Bau­unter­nehmern ist bewusst, dass sie etwas tun und Arbeits­abläufe um­struk­tu­rieren müssen. Doch bei der Umsetzung gibt es noch viele Frage­zeichen. Wo anfangen? Was konkret digitalisieren? 

Im Bereich der Maß­nahmen steht BIM (Building Information Modeling) derzeit exempla­risch für die Digitalisierung der Branche. Und es stimmt: BIM ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Digitalisierung – aber eben nicht alles.

Digitalisierung meint ganz allgemein
  • Software-gestützte Prozesse in allen Bereichen und
  • Modell- bzw. regelbasiertes Arbeiten
  • Verwendung einer einheitlichen Datenbasis und Informationsaustausch ohne Medienbrüche
  • Deutlich höhere Transparenz zum aktuellen Projektstand bei allen Entscheidungsträgern

6 Digitalisierungstrends, die die Baubranche beeinflussen

Spitzenreiter: mobiles Arbeiten

Mobile Endgeräte sind in der Bau­branche weit verbreitet: zum Erstellen des Auf­maßes, zum Erfassen von Nach­trägen oder zur Abnahme. Für kauf­männische Abläufe hingegen spielen sie nur eine geringe Rolle. Ver­wunder­lich, denn auch hier können Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden. Beispiel: die mobile Stunden­erfassung auf der Baustelle.

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Anschub durch Building Information Modeling

Impuls­geber der Digitalisierung ist Building Information Modeling (BIM). Oft stellt der umfassende Ansatz der Methode mit der Zusammen­führung des gesamten Projekts in einem Modell eine Hürde dar. Es zeigt sich jedoch, dass schon der Einsatz von BIM in Teil­bereichen („little BIM“) erheb­liche Kosten- und Zeit­vorteile bietet und als BIM-Einstieg geeignet ist.

BIM bei BRZ

Mehr Schlagkraft durch digitale Workflows

Ämter, Kassen und Behörden ver­pflichten mittler­weile zur elek­tro­nischen Daten­über­tragung. Elektro­nische Verfahren wie DMS (Dokumenten-Management-Systeme) sorgen für die einfache Archivierung und das schnelle Wieder­auf­finden von Belegen. Mehr noch: Beleg­abläufe, wie z. B. die Rechnungs­prüfung, lassen sich als Workflows integrieren. Damit ist der Verlust von Belegen aus­ge­schlossen und die Zeit für die Bearbeitung wird auf ein Minimum reduziert.

Dokumentenmanagement mit der BRZ-Software

Cloud Computing: Akzeptanz steigt

Die Cloud wird in der Bau­branche noch nicht durch­gängig genutzt. Die Not­wendig­keit dazu wird jedoch erkannt und die Akzeptanz steigt. Über­zeu­gende Argumente: Software-Anwendungen sind an jedem Ort verfügbar, IT-Updates und Wartungs­auf­gaben entfallen. Zudem schafft die Cloud – ob privat oder öffent­lich – die Grund­voraus­setz­ungen für mobile und vernetzte Arbeits­methoden.

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Schaubild BRZ-Dashboard: Business Intelligence für die Baubranche

Aktive Steuerung mit Business Intelligence

Moderne Business-Intelligence-Lösungen liefern aktuelle und valide Infor­ma­tio­nen, indem sie alle rele­vanten Projekt- und Unter­nehmens­daten aus verschie­denen Daten­quellen verknüpfen und zu aussage­kräftigen Entscheidungs­­grund­lagen verdichten: bedarfs­gerecht, inter­aktiv und mobil. Viel­fältige dynamische Aus­wertungen aus unter­­schied­lichsten Blick­winkeln ermöglichen eine neue Qualität der aktiven Steuerung, von der einzelnen Bau­stelle bis hin zum gesamten Unter­nehmen.

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Neue Kommunikationswege für integriertes Arbeiten

Projekt­räume verbinden über Unter­nehmens­grenzen hinweg Projekt­be­teiligte via Internet. Haupt­nutzen der virtuellen Community: Aktualität, Geschwindigkeit, Dokumentation, Transparenz und Rechts­sicher­heit und damit höhere Qualität und Kosten­ersparnis im Bau­prozess. Auch wegen der zunehmenden Verbreitung von BIM werden derartige Systeme in Zukunft verstärkt zum Einsatz kommen.

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Schaubild: Integriertes Arbeiten mit dem BRZ-Projektraum

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