BRZ-Mittelstandsforum 2008:

Transparente Unternehmensführung

BRZ-Mittelstandsforum in Garmisch-Partenkirchen zum Thema transparente Unternehmensführung
bei Garmisch-Partenkirchen

Schloss Elmau

11. und 12. April 2008

 

 

 

Programmübersicht

Rund 60 Teilnehmer informierten sich an zwei Tagen zu einer transparenten Unternehmensführung in Bauunternehmen.


Programm Freitag, 11. April 2008

Rahmenbedingungen und strategische Ansätze

Die Referenten zeigen die Notwendigkeit einer transparenten Unternehmensführung auf und gingen am ersten Tag vor allem auf die Themen Unternehmensplanung, Bau-IT und Risikomanagement ein. 

Prof. Dr. Ralf-Peter Oepen über die Notwendigkeit der Unternehmensplanung – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Eine transparente Unternehmensführung beginnt mit der Unternehmensplanung

Prof. Dr. Ralf-Peter Oepen - BWI-Bau

Eine transparente Unternehmensführung hat immer eine interne – also auf das Innenleben – und eine externe, auf das Außenverhältnis des Bauunternehmens ausgerichtete Sichtweise.

Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Unternehmensplanung zu, die nicht zuletzt durch externe Zwänge, wie beispielsweise das Kreditrating nach Basel II, erforderlich wird. Der Vortrag zeigt die Handlungsfelder, Gestaltungsparameter und Erfolgsfaktoren einer transparenten Unternehmensführung auf und gibt Anregungen zum Aufbau einer nachvollziehbaren Unternehmensplanung.

Christian Jurasin über die IT in Bauunternehmen – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Bauunternehmen mit IT auf Kurs halten

Christian Jurasin – BRZ Deutschland GmbH

Grundvoraussetzung für eine transparente Unternehmensführung ist ein ganzheitliches Berichtswesen, das den Informationsbedarf im Rahmen von Unternehmens- und Projektcontrolling, Finanzierung und Bankenreporting sowie Unternehmensplanung zuverlässig und mit hoher Flexibilität unterstützt. Der Vortrag beleuchtet Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten eines ganzheitlichen, IT-gestützten Berichtswesens.

Prof. Dr.-Ing. Franz Diemand und Stevica Milentijevic gehen auf theoretische Themen zum Risikomanagement ein – Erfahren Sie mehr über die Referenten

Langfristige Existenzsicherung und Ertragssteigerung mit Risikomanagement

Prof. Dr.-Ing. Franz Diemand und Stevica Milentijevic, Fachhochschule OOW

Nicht selten ist eine mangelnde Risikotransparenz die Ursache dafür, dass gerade Bauunternehmen im Mittelstand in wirtschaftliche Turbulenzen geraten. Risikomanage ment erweitert das Controlling um die frühzeitige bewusste Auseinandersetzung mit den Risiken der Geschäftstätigkeit.

Richtig angewandtes Risikomanagement fördert somit sowohl auf Projekt- wie auch auf Unternehmensebene die frühzeitige Identifikation und Bewertung von Risiken sowie die Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen. In diesem Kontext zeigt der Vortrag die wesentlichen Inhalte und Aufgaben eines betrieblichen Risikomanagementsystems.

Lutz Dröge und Rüdiger Heine zur praktischen Umsetzung des Risikomanagements bei der TAGU GmbH – Erfahren Sie mehr über die Referenten

Praxisbericht – Bauprojektrisiken frühzeitig erkennen, bewerten und steuern

Lutz Dröge, TAGU GmbH – Unternehmensgruppe Ludwig Freytag und Rüdiger Heine, BRZ Deutschland GmbH

Seit Mitte 2007 ist bei der Unternehmensgruppe Ludwig Freytag ein Pilotprojekt aufgesetzt, das sich mit der Konzeption und dem Aufbau eines phasenorientierten Risiko - managements beschäftigt. Ziel des Projektes ist es, ein flexibles Risikomanagement - system auf Bauprojektebene aufzubauen und dieses in der BRZ-Software umzusetzen. Das Praxisreferat zeigt die ersten Ergebnisse dieses Pilotprojekts auf und gibt so wertvolle Hinweise für die Gestaltung eines Risikomanagements in mittelständischen Bauunternehmen.


Programm Samstag, 12. April 2008

Strategien, Werte, Trends

Anhand der Themen Trends in der Baubranche und Unternehmensstrategien beleuchteten die Referenten wichtige Instrumente für die Strategieumsetzung, veranschaulichten sie durch Beispiele aus der Praxis und rundeten den Tag mit einem Blick auf Deutschlands höchste Baustelle ab.

Johannes Lunz über die Trends in der Baubranche – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Langfristige Trends in der Baubranche

Johannes Lunz – BRZ Deutschland GmbH

Hat die Konjunktur der letzten zehn Jahre die Struktur und die Zukunft der Branche komplett verändert? Mit welchen Entwicklungen müssen wir in Zukunft rechnen? Und welche Prognosen lassen sich aus der langfristigen Entwicklung des deutschen Baumarktes ableiten? Auf Basis von Marktanalysen zeigt das Referat mögliche Perspektiven und Strategieoptionen auf.

Prof. Dr. Claus Gerberich über die Strategieumsetzung in Bauunternehmen – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Nur eine umgesetzte Strategie ist eine erfolgreiche Strategie

Prof. Dr. Claus W. Gerberich – Fachhochschule Worms

Eine transparente Unternehmensführung lebt und stirbt mit der Unternehmensstrategie. Aber jede noch so gute Strategie bleibt Makulatur, wenn sie nicht im Unternehmen selbst und nach außen umgesetzt, kommuniziert, verstanden und gelebt wird. Mit der Balanced Scorecard als Führungsinstrument werden nicht nur strategische Ziele und strategische Kennzahlen festgelegt, sondern auch die strategischen Maßnahmen getroffen, die notwendig sind, um diese Ziele zu erreichen.

Heiko Braun zeigt auf, wie die Unternehmensstrategie in seinem Baubetrieb gelebt wird – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Praxisbeispiel einer gelebten Unternehmensstrategie

Heiko Braun – Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH

In der Fortbildung und Motivation der Mitarbeiter, der Kundenpflege und der permanenten Optimierung der Geschäftsprozesse liegen die wichtigsten Erfolgskriterien der Wilhelm Wähler GmbH. Heiko Braun, Geschäftsführer der Tief- und Rohrleitungsbau Wilhelm Wähler GmbH zeigt in seinem Praxisreferat die grundlegenden Handlungsfelder für eine gelebte Unternehmensstrategie auf.

Anselm Bilgri über Werte als Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg – Erfahren Sie mehr über den Referenten

Werte als Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg

Anselm Bilgri – Zentrum für Unternehmenskultur – AZU

Haben ethische Überlegungen überhaupt Platz in einem von Zahlen, Daten und Fakten geprägten Geschäftsleben? Eine werteorientierte Unternehmensführung bringt Leistungsorientierung und Zielverfolgung mit der menschlichen Seite des betrieblichen Lebens in ein Gleichgewicht. Sie ist damit bereits heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und neben der Qualität der Produkte im zunehmenden Wettbewerb ein entscheidender ökonomischer Faktor der Zukunft.