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Mittelstandsforum 2014 Nachbericht

10 „BRZ ist ein Software- und ein Dienstleistungsanbieter, der sehr stark im Mittelstand vertreten ist, und die mittelständische Bau- wirtschaft ist die prägende Bauwirtschaft, insofern sind hier die Player zusammen, die den Bau in Deutschland umsetzen.“ Dr. Andreas Geyer Zentralverband Deutsches Baugewerbe e. V. (ZDB) 9 5. BRZ-Mittelstandsforum 2014 Wer muss welche Schritte unternehmen? Die Bauwirtschaft sollte mit kleinen Schritten und Pilot­ projekten, also mit „Little BIM“, wie Prof. Dr. Manfred Breit es nennt, mutig voranschreiten. Gleichzeitig muss die öffent­liche Hand den Weg für einheitliche Formate, Honorar-Verordnungen und gesetzliche Regelungen berei- ten. Eine Schlüsselrolle spielen die zahlreichen Verbände, die nicht nur Anlaufstelle für interessierte Bauunternehmen sind, sondern auch einen großen Einfluss auf die Entwicklung haben. Nicht zuletzt will die Reformkommission Groß­ projekte, die mit 35 Experten aus Wirtschaft, Wissen- schaft, öffentlicher Hand und Verbänden besetzt ist, bis Ende 2015 ihren Abschlussbericht mitsamt Handlungs- empfehlungen vorlegen. Zur Diskussion über Transparenz und Austausch von Expertenwissen hält Mike Gralla fest: „Wenn Unternehmen in einer frühen Phase ihr Know-how einbringen, muss das auch honoriert werden.“ Fast im gleichen Atemzug nennt er ein weiteres Argument für BIM: Er attestiert deutschen Gerichten in Baufragen Kompetenz- und Perso- nalmangel – kein Wunder, immerhin gehört das Bau- wesen zu den Wirtschafts- zweigen mit den meisten Gerichtsprozessen. Um teure, ineffiziente Verfahren zu vermeiden, empfiehlt es sich, im Rahmen einer Preconstruction-Phase zu einer gemeinschaftlichen Definition des Bausolls zu kommen. Und auch dafür ist BIM ein geeigneter Ansatz. „Wissen muss honoriert werden!“ Teilnehmerstimmen

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