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Schlichterspruch im Bauhauptgewerbe
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Schlichterspruch im Bauhauptgewerbe: Tarifparteien stimmen zu

Die diesjährigen Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe waren hart und zäh. Im März 2020 gestartet, endeten die Verhandlungen im September 2020 mit einem Schlichterspruch.

Im März 2020 starteten die Tarifverhandlungen im Baugewerbe. Die Gewerkschaft forderte eine Lohn- und 
Gehaltserhöhung in Höhe von 6,8 % sowie ein Wegegeld für die Fahrten zur Baustelle. 
Die Verhandlungen der Tarifvertragsparteien waren hart und zäh und wurden ebenfalls vom Corona-Virus geprägt.

Der Anfang September ausgehandelte Schlichterspruch stellt nun einen Kompromiss der Tarifvertragsparteien dar und ist der Einstieg für das von der Gewerkschaft geforderte Wegegeld für die Fahrten zur Baustelle.

Erhöhung des Tariflohns, Lohnzuschlag und „Corona-Prämie“

Alle Beschäftigten im Bauhauptgewerbe erhalten:

  • Ab Oktober 2020: Einen Lohnzuschlag in Höhe von 0,5% des Tariflohns (pauschale Entschädigung von Wegezeiten und -strecken) 
  • Ab Januar 2021: Erhöhung des Tariflohns von 2,1% im Westen und 2,2% im Osten 
  • Bis November 2020: Einmalige steuer- und sozialabgabenfreie Sonderzahlung als „Corona-Prämie“ in Höhe von EUR 500,00.

Alle Auszubildenden im Bauhauptgewerbe erhalten:

  • EUR 40,00 im ersten, EUR 30,00 im zweiten und EUR 20,00 im dritten Lehrjahr mehr
  • Bis November 2020: Einmalige steuer- und sozialabgabefreie Sonderzahlung als „Corona-Prämie" in Höhe von EUR 250,00.

Anders als die bisherigen ausgehandelten Tarifverträge sieht der nun gültige eine Laufzeit von nur 14 Monate vor und gilt demnach bis 30. Juni 2021.